Herzlich willkommen in der Evangelischen Kirchengemeinde Genkingen!

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Ihr Pfarrer  Hansjörg Eberhardt

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Ein Gruß zum Pfingstfest: „Das ´Volk des Weges´
auf einem Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens"

Liebe Mitchristen, liebe Leserinnen und Leser,
zum Pfingstfest grüße ich Sie mit einem Auszug aus der Botschaft der Präsidentinnen und Präsidenten des Ökumenischen Rats der Kirchen. Sie schreiben:
„Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort.
(Apostelgeschichte 2,1) … In der Frühzeit der Kirche bezeichnete man jene, die an unseren Herrn Jesus Christus glaubten, als „Anhänger des Weges“ (Apg 9,2). Der Begriff scheint synonym mit „Jünger Jesu“ verwendet worden zu sein (und „Weg“ in diesem Sinne kommt in der Apostelgeschichte weitere fünf Mal vor: 19,9.23; 22,4; 24,14.22).
Vielfach ist die Rede von dem Weg, d. h. dem einzigen Weg. Jesus ist „der Weg“ sowie auch „die Wahrheit“ und „das Leben“ (Joh 14,6). Jene, die Jesus nachfolgten, waren Menschen auf einem Pilgerweg. Für sie bedeutete das Pilgern unter anderem auch, Zeugnis abzulegen vom Auferstandenen.  Das Wort „pilgern“ leitet sich ab vom lateinischen peregrinus, was „Fremder“ bedeutet, und peregri, „im Ausland“, es geht also um Reisende in der Fremde.
Augustinus beschreibt den christlichen spirituellen Weg als eine Art Fremdheit und Exil. Jene, die unserem Herrn nachfolgten, wurden um seines Namens willen verfolgt. In der Apostelgeschichte ist „der Weg“ eine gängige Bezeichnung für die christliche Religion. Der Begriff ist eine Metapher für das Leben und das Tun. Der Weg Gottes und der Weg des Lebens werden als einzig richtiger und wahrer Weg gesehen. Mit dem Begriff „Christen“ (eigentlich: „Christus zugehörig“) wurden die Jünger Jesu erstmals in Antiochia (Syrien) bezeichnet. (Apg 11,26: „In Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt.“)
Der „Weg“ wiederum bezog sich auf ihren Lebensstil, die Art und Weise, wie sie ihr Leben gestalteten. Die Christen machten sich eine besondere Lebensweise zu eigen, die auf Christus aufbaute, in dem sie den Weg, die Wahrheit und das Leben gefunden hatten. Ihr Lebensstil wies sie aus als Jünger Jesu Christi. …
Die christliche Spiritualität bietet ein alternatives Verständnis von Lebensqualität und ermutigt zu einem prophetischen, kontemplativen Lebensstil. Darum geht es an Pfingsten. Es geht darum, sich ein neues Leben in Christus zu eigen zu machen. In Christus, dem Auferstandenen, wurde eine Gesellschaft begründet, die sich nicht auf das Gesetz des Eigennutzes und des Wettbewerbs stützt, sondern auf mitfühlende Gerechtigkeit und Entsagung. Was die Christen von anderen unterscheidbar machte, war ihre Überzeugung, dass Jesus der Messias ist. …
… Wir, die wir dem Weg zugehörig sind, sollten stehen, wo Gott steht, selbst wenn es uns unser Leben kostet. Gegenwärtig werden weltweit Menschen aufgrund ihrer Religion verfolgt. Mit großer Betroffenheit denken wir an die vielen, die durch Verfolgung ihr Leben verloren haben.
Doch wir sind berufen, der Spur Jesu zu folgen. Das ist unsere Überzeugung. Das Christentum bietet uns einen Weg, auf dem wir uns in Kirche und Gesellschaft einbringen können – um den Weg zu verkörpern. Die Gabe des Geistes zeigt ihre Kraft nicht nur in Zungenrede und Prophetie sondern auch in unserem Leben und Tun. So lasst uns, unterwegs auf seinem Weg, in der Erwartung des Kommens des ewigen Gottesreichs leben.“
Inspiration und Erfüllung mit der Kraft des Heiligen Geistes
wünscht Ihnen Ihr Pfarrer Hansjörg Eberhardt

20.06.17 Vorbereitungstreffen am 28. Juni für die Bibellesenacht im Oktober

Im Rahmen des Reformationsjubiläums plant die Kirchengemeinde Genkingen am Samstag, 7. Oktober eine Bibellesenacht. Auftakt ist um 19 Uhr mit einem Sausi-Abendgottesdienst. Anschließend werden in verschiedenen Räumen im Gemeindehaus und in der Kirche von verschiedenen Gruppen/Personen Bibeltexte...

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06.06.17 „Von Höllenangst zu Paradiesesfreuden“ – Sonderführung in der Nebelhöhle wird im September nochmals angeboten

Am Samstag, 16. September wird um 16 Uhr nochmals die Sonderführung „Von Höllenängsten zu Paradiesesfreuden“ in der Nebelhöhle angeboten. An verschiedenen Stationen wird dem Leben und Denken Martin Luthers nachgegangen. Bitte Termin vormerken!

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