12.01.21

„Die Sprache der Füße lernen“ - Weihnachten anders: Danke an alle Mitwirkenden

Vieles war anders am Heiligen Abend und beim Christfest 2020. Einiges musste entbehrt werden: In Gemeinschaft mit Hunderten anderen gemeinsam am Heiligen Abend in der Kirche unter dem Klang der Orgel samt Zimbelstern das „O du fröhliche singen“ – das lässt sich nicht einfach digital aufzeichnen.
Und doch – es wurde ein Fest, bei dem es galt „die Sprache der Füße zu lernen“: die Schritte des Freudenboten zu vernehmen (Jesaja 52,7-10) im Rauschen der Windstöße draußen auf dem Festplatz der Nebelhöhle. Etliche waren gekommen („gucka was gohd en Bethlehem“) und ließen sich ins chorische Spiel hineinnehmen.
Wenige waren es in Präsenz bei der Christvesper in der Kirche und am Christtag. Hunderte riefen das digitale Angebot auf You-Tube auf, das mit viel musikalischem Glanz im Voraus aufgezeichnet worden war. So konnte auf ganz unterschiedliche Weise die frohe Botschaft von der Geburt des Gotteskindes erklingen.
Ein herzlicher Dank an alle, die dabei mitgewirkt haben: den Singteams in der Advents- und Weihnachtszeit, den Bläsern an Heilig Abend und zur Jahreswende, den Mitarbeiterinnen der Familienkirche, den Auf- und Abbauhelfern, den Kirchengemeinderäten für Ordnungsdienst und Lesungen sowie den Organisten und der Mesnerin.
Weihnachten unter Pandemiebedingungen – stiller, leiser, herausfordernd, weniger „volkskirchlich breit“, aber eindrücklich, ansprechend, verbindend. Die Gottesdienste kein Hotspot der Virusverbreitung, ihrer Sache gemäß im besten Fall aber ein Hotspot, der Hoffnung verbreitet!